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Zutaten (3 Doppel-Bürli)
Vorteig
1 g frische Hefe
90 g lauwarmes Wasser
100 g Halbweissmehl

Bürliteig
100 g Roggenmehl
300 g Halbweissmehl
12 g Salz
310 g lauwarmes Wasser
10 g frische Hefe

Zubereitung
Vorteig 1. Tag
Die Hefe im Wasser auflösen und in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel gründlich mit dem Mehl vermischen. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht, besser noch 24 Stunden lang gehen lassen.

Bürli 2. Tag
Mehle und Salz mischen, eine Mulde formen und den Vorteig in die Mulde geben. Hefe im Wasser auflösen und ebenfalls in die Mulde giessen. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine 3 Minuten auf niedrigster Stufe kneten, bis alle Zutaten gründlich vermischt sind. Danach eine Stufe hochschalten und bei mittlerer Umdrehungszahl etwa 20 Minuten kneten.
Anschliessend die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig dazugeben. Mit einem feuchten Tuch zudecken und mindestens 60 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Dann den Teig vorsichtig in der Mitte falten und noch einmal eine Stunde bei Raumtemperatur zugedeckt gehen lassen.

Den Backofen auf 250 Grad vorheizen mit einem leeren Backblech in der unteren Ofenhälfte.
Den aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 6 Portionen trennen. Die einzelnen Portionen zu runden Teiglingen formen, in dem man die Häufchen mit gemehlten Handballen immer um die eigene Achse dreht und den Teig gewissermassen unter sich selbst schiebt, damit die Oberfläche möglichst glatt wird und sich die Teignähte unter dem zukünftigen Brot befindet. Dabei aber nicht kneten, um die Luft, die durch den Fermentationsprozess entstanden ist, nicht hinauszupressen. Die Teiglinge auf einem Backpapier zu 3 Doppelbürli zusammenschieben und mit wenig Mehl bestäuben.

Das Backpapier mit den Teiglingen vorsichtig auf das heisse Blech heben und in der unteren Ofenhälfte bei 250 Grad 15 Minuten backen, danach die Temperatur auf 230 Grad reduzieren und nochmals 15 bis 20 Minuten backen, je nach gewünschter Intensität der Bräunung.