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Grossstadtfeeling

Ursprünglich planten wir, von Las Vegas aus durch das Death Valley (Tal des Todes) zu fahren, obwohl Luzia aufgrund des Namens davon nicht so begeistert war… Als wir aber im Weather Forecast von den dort herrschenden 48 Grad Celsius erfuhren, änderten wir diesen Plan und fuhren eine andere, dafür längere Route Richtung Norden. Lange Zeit führt der Weg durch eine karge, sandige Gegend.


Aus der Sicht des Fahrers Markus
Solche "Mini-Tornados" sahen wir auf der Fahrt

Allmählich tauchen die ersten Berge der Sierra Nevada auf. An der Staatsgrenze zu Kalifornien gibts eine Kontrolle, es dürfen keine Pflanzen eingeführt werden. Haben wir ja auch keine dabei. Zum Glück dürfen unsere Äpfel, Bananen und die frische Ananas aber mit. Weiter geht die Fahrt über den Sagehen Summit Pass (2481 m ü. M.) zum Mono Lake. In Lee Vining ergattern wir einen Platz auf einem Camping Platz unter hohen Bäumen. Ein treuer Begleiter auf unserer Reise herrscht auch da: Starker Wind! Aber die Bäume sind sich das wohl gewohnt, sie halten zu unserer Erleichterung stand. Die Fahrt an diesem Tag war satte 530 km lang, jetzt sind wir unserem nächsten Ziel, dem Yosemite National Park dafür schon sehr nahe. Auch die Kinder haben diesen Tag tapfer mitgemacht, eine solch lange Fahrt ist für uns ja doch eine Ausnahme. Dafür hats auf dem Campingplatz einen tollen kleinen Spielplatz mit einem richtigen Schiff.


Spielplatz auf dem Campingplatz in Lee Vining

Am nächsten Morgen fahren wir vom windigen Lee Vining über den Tioga Pass (3031 m ü. M.) , dort ist es zum Glück windstill. Der Pass erinnert uns an den Grimsel mit seinem Granit. Die Passhöhe bildet gleichzeitig den Eingang zum Yosemite National Park, einem sehr malerischer Park mit seinen Bergen, Seen und Wasserfällen.


See im Yosemite National Park

Wir fahren zum Glacier Point und haben von dort eine grossartige Aussicht.


Auf dem Glacier Point im Yosemite Park
Auch dieser Geselle geniesst die Aussicht

Am Westende des Parkes fahren wir weiter nach Mariposa auf den KOA Campground. Endlich wieder mal super Wetter zum Grillieren, kein Wind der uns die ganze Kohle verbläst. Wir geniessens, auch am nächsten Morgen, wo wir gleich die Nachbarn auf dem Campingplatz ein bisschen schockieren und zum Zmorge Speck auf dem Grill braten. Aber es ist so fein!


Morgenessen in Mariposa

Dann fahren wir auf einer anfangs kurvenreichen Strecke weiter mit Kurs auf San Francisco. Auf dem Weg kommen wir an einer sehr fruchtbaren Gegend vorbei, wo wir unter anderem Walnuss- und Mandelbaumplantagen sehen. Wir halten bei einem Verkaufsstand an der Strasse, der frische Früchte anbietet. Das Körbchen Erdbeeren überlebt etwa 10 Minuten, dann haben Roman und Andrea alle verputzt, uns bleiben aber süsse Nektarinen. Durch viele Vororte erreichen wir San Francisco. Der Weg führt über eine imposante Brücke (Bay Bridge).


Auf der Bay Bridge in San Francisco

Aber natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, auch über die berühmte, 2,7 km lange Golden Gate Bridge zu fahren.


Fahrt über die Golden Gate Bridge
Sicht auf die Golden Gate Bridge

Es herrscht sonniges, wenn auch etwas kühles Wetter, jetzt können wir endlich unsere langen Hosen einsetzen... Wir bleiben für 2 Nächte auf dem Candlestick Campingplatz, unmittelbar neben dem gleichnamigen Stadion. Es ist wieder ein Asphaltplatz, wie in den grossen Städten halt üblich. Aber er hat den Vorteil, dass er einen Shuttlebusdienst anbietet. So fahren wir abends gleich mit diesem Bus in die Stadt, spazieren zur Fisherman’s Wharf und geniessen zum Nachtessen richtig feinen Fisch. Die Kinder verschlingen ihre Fish and Chips, die sind aber auch wirklich lecker. Der Bus holt uns zum vereinbarten Zeitpunkt wieder ab und bringt uns zurück zum Campground. Andrea unterhält auf dem Rückweg den ganzen Bus, sie ist immer so fasziniert von den vielen Beleuchtungen.

Am nächsten Vormittag gehts mit dem Shuttlebus natürlich gleich wieder in die City. Heute wollen wir mit den berühmten Cable Cars fahren. Roman nennt sie zwar keiben Car :-).


Cable Car in San Francisco

Wir fahren die steilen Strassen rauf und runter und bestaunen die manuellen Wendemanöver.


So werden die Cable Cars gewendet
Aussicht vom Cable Car, im Hintergrund Alcatraz
Die Passagiere fühlen sich wohl

Es gibt viel zu sehen und auch ein bisschen Shopping darf nicht fehlen.


Transamerica Building in San Francisco

San Francisco ist eine zwar grosse, aber nicht zu wuchtige Stadt, immer auch Grünflächen und viele gemütliche Plätze.


Was es in San Francisco alles gibt ;-)

Zum Nachtessen entscheiden wir uns diesmal für italienisch, aber es ist halt schon nicht Original, man merkt den amerikanischen Touch.

Am nächsten Tag ist es in San Francisco bedeckt und neblig, wie oft in dieser Stadt. Da hatten wir mit unseren 2 sonnigen Tagen ja richtig Glück. Heute fahren wir weiter Richtung Süden in die Nähe des Sequoia National Park.

Viele Grüsse aus der Grossstadt

 Luzia, Markus, Roman und Andrea