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Reise zu den Känguruhs und den Kiwis 2005 und 2006

Abreise: 20. November 2005
Rückreise: 6. Januar 2006
 

Reisebericht (E-Mails):

25. November 2005

Hallo ihr Schneefrauen und -männer

Bei 44 Grad im Schatten (falls wir solchen finden) geniessen wir hier die Outback-Atmosphäre beim Ayers Rock. Morgen müssen wir ganz früh aufstehen: Sunrise... wir wollen den Ayers Rock aufwecken mit Schweizer Jodelklängen!
Nun sind wir schon bald eine Woche auf unserem Trip. Perth und Umgebung haben wir ausgekundschaftet und die Aussies geärgert mit Links- ääähhh Rechtsfahren. Die Landschaft ist sehr vielfältig und die Farben geben immer wieder zum Staunen Anlass. Im Meer gebadet haben wir noch nicht... dazu waren wir doch zu grosse Gefröhrlifödli...
Wir wünschen euch viel Spass mit den soeben gefallenen 5 cm Neuschnee... und haltet euch warm. Wir geniessen in der Zwischenzeit unsere kühlen Drinks!
 

Sonnige Grüsse
Markus und Luzia
 

30. November 2005

Hallo Leute auf der kühleren Seite :-)

Herzlichen Dank für die tollen E-Mails aus der Heimat! Bitte versteht, dass wir nicht alle Mails persönlich beantworten können, sondern allgemeine Berichte versenden. Heute haben wir unsere Hotellobby betreten und was gesehen? Einen wunderschönen Weihnachtsbaum, und das bei 38 Grad und 90 % Luftfeuchtigkeit (was man trinkt, wird gerade in Schweiss umgesetzt...)
Den weltberühmten Ayers Rock haben wir bereits bei der Landung in seiner schönsten Form entdeckt. In der Nacht gabs heftige Gewitter und unsere Sonnenaufgangsfahrt (Tagwache 03:30) war von einem farbigen Licht begleitet, reichte aber nicht ganz aus, den Uluru in seinen schönsten Farben zu zeigen. Dieses Wetter blieb uns treu bis zum Abflug nach Cairns. Dort empfing uns das dortige Klima. Markus jammerte bereits, bevor die Flugzeugtüre aufging... tropf, schwitz... Wir wurden mit einem wunderschönen Hotel belohnt. Polynesisches Essen rundete den Abend ab, mmmhhh. Tags darauf wagten wir trotz Gewitterwarnung den Weg nordwärts zum Cape Tribulation. Wir sahen Sandstrände und Küsten, die wir bisher nur aus dem Bilderbuch kannten.
Hier an der Mission Beach sind wir heute durch den Regenwald gewandert und erblickten ein kleines Vögelchen namens Cassowary (70 kg schwer und 1.5 m
gross). Anschliessend kühlten wir unsere Füsse im Meer ab - das Meer hatte keine Freude daran und zog sich zurück (Ebbe...)
Morgen fahren wir weiter Richtung Townsville und sind gespannt, was uns dort erwartet.

Herzliche Grüsse von den beiden Aussies Markus und Luzia
 

5. Dezember 2005

Hello again

An der Airlie Beach haben wir gleich eine Wohnung gemietet - so wunderschön ist es hier!
Gestern waren wir im Salzwasser, und das nach 3 Std. Bootsfahrt. Mann, war das ein Luxuskahn... 3 x allerfeinstes Essen! Eigentlicher Zweck der Ausfahrt war ja ein Schnorcheltripp, wir wurden im Outer Barrier Reef ausgesetzt auf einem Platoon und erlebten dort das Meer in seiner schönsten Farbenpracht.
Ein Rätsel wurde dort zum Glück gelöst: Bald ist ja Samichlaus und davon haben wir auch schon welche gesehen (z.B. in einem Aquarium!), aber nie Schmutzlis, sind die wohl geschmolzen? Die Schwarzen wurden dort als Hüllen aufgehängt - als Schutz vor Quallen wird Neopren empfohlen.
Heute gingen wir im wahrsten Sinn des Wortes in die Luft: Wir charterten ein Wasserflugzeug und überzeugten uns von der Pracht und Grösse der Whitsunday Islands und des Barrier Reefs. Es war einfach einmalig genial und höchst empfehlenswert!
Jetzt gehts ab in den hoteleigenen Pool und dann geniessen wir ein einmal mehr megafeines Mahl vom Chefkoch Markus! :-)

Bis zum nächsten Mal
 

 

15. Dezember 2005

 

Hallo ihr Chrampfer

Halbzeit auf der Reise - wir sind in der schönsten Stadt Australiens angelangt. Was wir bis jetzt Neues erlebt haben... wollt ihr's wirklich von B - S wissen?

Blue Mountains
Wir unter "einigen" anderen Touries... zwei Europaer, Rest aus dem fernen Osten. Der Grand Canyon von Australien, aber absolut in Grün (Wald ohne Ende) und die Luft bläulich schimmernd (aufgrund der vielen Eukalyptusbäume). Ein richtiges Highlight vor dem Eintauchen ins grosse Sydney.

Brisbane
Endlich in der Zivilisation! Nach soooo viel Natur und Schwitzen eine echte Abwechslung. Vor allem für Markus endlich mal was: Ein echter Vergnügungspark nach seinen Vorstellungen: WB Movie World. Luzia musste natürlich "mitleiden" auf den rasanten Achterbahnen... ;-)

Byron Bay
Wir können natürlich nicht südwärts fahren, ohne dem östlichsten Punkt Australiens mit dem doofen ;-) weissen Leuchtturm einen Besuch abzustatten und die Nase in die Luft zu strecken, um erste neuseeländische Luft zu schnuppern.

Fraser Island
Die grösste Sandinsel der Welt haben wir von oben bis unten und von links nach rechts durchgeackert. Und das im wahrsten Sinne des Wortes mit dem geilsten Fahrzeug der Welt: Mit 100 Sachen durch den Regenwald und direkt am Meer entlang auf dem Sandstrand im 4WD-Fahrzeug.

Noosa
Dieser quirlige Ort mit den vielen Meeresausläufern und Buchten lud uns geradezu ein, ausgiebig rumzuplantschen im Salzwasser. Und das ohne Angst, von den Quallen befallen zu werden, was weiter nördlich absolut gefährlich ist (sogar tödlich sein kann). Wir haben ein super Zimmer gefunden: Endlich mal ein Wasserbett - am nächsten Morgen. Es hatte nämlich keine Klimaanlage...

Surfers Paradise
Das haben wir links liegen lassen, denn wir surfen ja nicht... ausser im Internet!

Langsam wirds auch uns weihnachtlich zu Mute - überall entdecken wir entsprechende Dekorationen. Also, bis zum nächsten Mal - dann aus Neuseeland. Am Sonntag wechseln wir die Insel.

Viele Grüsse
Markus und Luzia
 

 

24. Dezember 2005

 

Merry Christmas!

Wir sitzen mit einem Gingerbread-Frappucino (geeister Lebkuchen-Kaffee) vor dem PC und geniessen so ein bisschen Weihnachten.
Temperaturmässig sind wir euch schon näher, und die Sonne zeigt sich auch nicht mehr so oft. Gestern fuhren wir in so starkem Regen durch die Gegend, dass man kaum 20 m weit sehen konnte. Wir hörten im Radio, dass Strassen gesperrt waren und Flüsse bis 6 m über dem normalen Wasserstand waren.
Zur Zeit sind wir in Dunedin auf der Südinsel von Neuseeland. Sorry, von Anfang an:

Sydney wollte uns fast nicht ziehen lassen: Vor der Gepäckaufgabe durften wir 1 Std., vor dem Ausreisezoll 40 Min. und schlussendlich im Flugzeug nochmals gut eine Std. warten, bis wir endlich Richtung New Zealand davonfliegen konnten. Während dem Flug durften wir hören, dass unsere nächste Destination nicht mehr so hohe Temperaturen und mehr Naesse bereit hält.
In Christchurch gelandet, wurden unsere Wanderschuhe auf Dreckspuren untersucht und bei Luzia sogar gereinigt. Beim Autovermieter die nächste Überraschung: In Neuseeland ist eine Autoversicherung nicht obligatorisch! Deshalb entschieden wir uns für Vollkasko, um keine bösen Überraschungen zu erleben.
Am nächsten Tag gings nichts wie los Richtung Mt. Cook (höchster Berg in Neuseeland). Voller Freude benutzten wir die blauen Flecken am Himmel, um einige tolle Bilder zu schiessen... bis wir merkten, dass das der falsche Berg war. Der Mt. Cook hielt sich grösstenteils versteckt im Nebel und wurde erst nach einer kleinen Wanderung sichtbar...
Die nächste Station war Queenstown, ein Touristenort wie aus dem Bilderbuch. Überall sind abenteuerliche Unternehmungen aller Art zu buchen. Uns zog es etwas in eine gemütlicherere Gegend: In Glenorchy genehmigten wir uns eine währschafte Suppe und schlürften starken Kaffee. Dann erfuhren wir, dass in 2 Minuten eine Safari startet. Wir nichts wie hin: Zuerst mit einem Jetboat einen Teil des Sees hinauf, dann 20 km einen Fluss hinauf mit Blick in die unberührte Bergwelt. Zur Abkühlung und Belustigung gabs einige rasante Twists. Auf der anschliessenden Wanderung durch den Wald machten wir Bekanntschaft mit den Sandflies, kleine mühsame Stechfliegen... Auf der Rückfahrt eine grosse Überraschung: Wir erfuhren, dass in dieser Gegend viele Filme gedreht wurden, z.B. Herr der Ringe und Cliffhanger.
Nur schon die Fahrt zum Milford Sound ist ein Erlebnis: Schroffe Felshänge mit Wasserfällen und unendliche Wälder. Das ist selbst für uns alpengewöhnte Schweizer überwältigend. Und dann auf der Fähre (zusammen mit unzähligen Schlitzaugen...) entdecken wir aus nächster Nähe Delfine und Seehunde. Hunderte von Wasserfällen stürzten die steilen Berghänge herunter (es regnete stark).
Auf unserer Fahrt durch die Landschaft sehen wir immer wieder grosse Herden von Schafen, Hirschen und Rehen. Zusammengefasst: Es hat viele Rindviecher in NZ... ;-)
So, jetzt müssen wir aufhören mit schreiben und unseren imaginären Christbaum schmücken gehen und - wie hier üblich - den übergrossen Beinschinken weichkochen... (5 - 6 kg) :-)

Frohe Weihnachten wünschen wir allen!

Herzliche Grüsse
Markus und Luzia

 

28. Dezember 2005

 

Hoi zäme

Nördlicher? Auf zu neuen Ufern... das haben wir gestern erledigt. Mit einer riesigen Fähre (die grösste in Neuseeland überhaupt) sind wir gestern samt Auto von der Süd- auf die Nordinsel getuckert.
Weihnachten haben wir hier wie Herbst in der Schweiz erlebt: Neblig, windig, regnerisch, "bitter" kalt... (nicht unter Null). Das hat uns aber nicht davon abgehalten, die grossen Bowlingkugeln am Strand von Moeraki zu besuchen und die obligatorischen Fotos zu knipsen. Dank diesem Traumwetter waren wir ziemlich allein am Strand. Je weiter wir dann Richtung Christchurch fuhren, umso freundlicher stimmte sich das Wetter. Am 25.12. war wirklich alles geschlossen: Läden, Restaurants, selbst die meisten Tankstellen. Und weil der Feiertag auf einen Sonntag fiel, machte man kurzerhand am DI, 27.12. nochmals Feiertag, das gibts nur in Neuseeland...
Christchurch ist der Ausgangspunkt von allen Antarktis-Expeditionen. Aus diesem Grund besuchten wir die dortige Attraktion. Markus wagte sich sogar in den eisigen Sturm (Eiskammer mit Windkanal, bis -21 Grad)... Luzia beschränkte sich aufs Filmen. Die im Reiseführer erwähnten Pinguine erstarrten da sogar vor Kälte (waren aus Zement).
Als nächstes Ziel steuerten wir die Stadt mit der längsten Sonnenscheindauer und dem besten Wein Neuseelands an: Blenheim! Die Gegend Marlborough hat 40 Weinproduzenten. Wir aber - der Gesundheit zu liebe ;-) - wollten es wissen und bestiegen den höchsten Berg der Sounds, den Mt. Stokes. Mit seinen gut 1200 m klingt er eigentlich nicht so hoch, für diese Gegend aber trotzdem ein happiger Brocken. Wir leiden heute noch... an Muskelkater!
Und gestern dann eben die Überfahrt nach Wellington. Nun haben wir nicht mehr länger Zeit zum Schreiben, wir stürzen uns ins Stadtleben und gehen Cablecar fahren...
Wir wünschen euch allen einen gelungenen, schwungvollen Rutsch ins neue Jahr und alles Gute und viel Erfolg im 2006!

Viele Grüsse vom andern Ende der Welt
Luzia und Markus
 

 

4. Januar 2006

 

Hallo ihr zu Hause an der Wärme :-)

Freut euch, wir kommen... halt, halt, halt! Nicht so schnell! Zuerst noch, was inzwischen geschehen ist:
Hmmmmm... Von Wellington aus fuhren wir nach Napier, einer bunten Stadt im Art-Deco-Stil, direkt am Meer gelegen. Markus war enttäuscht über den Sandstrand: Dort hats ja nur schwarze Steinchen... Das hat aber auch Vorteile: Man kann sich reinsetzen, ohne gleich paniert zu werden. ;-)Wunderbare Grundlage für den Jahreswechsel und ein supertolles Feuerwerk.
Am Neujahrstag, übrigens dann, als ihr gefeiert habt, durften wir weiterfahren. Unser Ziel war Rotorua, einer Stadt auf brodelndem vulkanischen Boden. Als Luzia die ersten Dampfschwaden aufsteigen sah, wollte sie gleich losknipsen. Dabei war das nur der Ausstoss eines thermischen Kraftwerkes... Aber dann sahen wir erst richtig interessante Sachen: Heisse Quellen, Geysire, blubbernde Schlammlöcher und über all dem ein wunderbarer Geruch... Teufels Küche lässt grüssen. :-) Selbst in unserem Motel hätten wir in Mineral- und Thermalbädern planschen können.
Unsere Weiterreise der Ostküste entlang Richtung Norden führte nach Whitianga. Wir sahen wunderschöne Strände und Buchten, die uns an Bilder aus der Karibik erinnerten.
Heute nun haben wir die letzte Station, Auckland, erreicht. Jetzt heisst es die Koffer stopfen und das Gepäck optimieren, damit wir die Limite von 20 kg nicht überschreiten. Gar nicht so einfach... = viel Handgepäck :-)
Jetzt stehen uns 24 Std. Flug bevor, und am Freitag Morgen früh um 06:10 Uhr dürfen wir in Kloten wieder Schweizer Boden betreten. Wir hoffen natürlich, dass uns viel Winter empfängt!

Wir freuen uns auf euch!

Herzliche Grüsse
Markus und Luzia